5 Responses to Banane, Zitrone, an der Ecke steht ein Mann.

  1. Hermann Sudermann says:

    Hallo, mir ist grade beim Rasenmähen diese Lied eingefallen, welches ich vor ca, 70 Eahren gehört hatte. Es gab da noch andere Lieder mit ähnlihc seltsamen Texten z.B.
    “ Radetzki lag mit seiner Frau Elisabeth im Federbett…“
    Habt ihr eine Idee, woher diese „Songs“ stammen und aus welchem Milieu, wie sind sie entstanden?

    Eure Antwort intereseirt mich sehr, zumal wir als Kinder diese Txte ja gehärt haben ohne deren bedeutung zui kennen. Komische Zeiten????

    Danke im voraus

    Hermann Sudermann

    • Dr. Holger Probst says:

      Ich bin in den 50er Jahren in Dortmund aufgewachsen und meine proletarischen Mitschüler waren mit sexuellem Wissen und sw Pornofotos gut sortiert und vertraut. Ich hatte O Ahnung. Trotzdem ist mir dieser song in Erinnerung geblieben.

    • Chris H says:

      Ja, das Lied kenne ich auch. Ich war so 10 … da habe ich das mal gesungen. Meine Mutter hat mir eine gefeuert, an die denke ich noch heute …. Aber ich wusste nicht einmal, WAS ich da gesungen habe …

      Viele Grüße!

  2. Ja, Leute, da muss wohl wieder mal der Musikprofessor ran:
    „Banane, Zitrone“ ist ein recht anzüglicher Vers aus dem offensichtlich
    pubertären Volksmund. Zugrunde liegt ihm die Anfangsmelodie des Marsches
    „Wien bleibt Wien“ von dem Wiener Musiker und Komponisten Johann
    Schrammel (1850 – 1893, s. Wikipedia). Er begründete mit seinem Bruder
    Josef die „Schrammeln“ und somit die sogenannte „Schrammelmusik“. – Das
    Stück ist ein Evergreen, ein Dauerhit und wird heute noch viel gespielt.
    Es ist auch vielfach verschiedenartig textiert worden.
    Tobee singt ja nur die ersten vier Zeilen, und Alberto singt die falsche
    Melodie.
    Alles klar?

  3. Ja – und noch etwas ist mir eingefallen: Der zweite Teil des Marsches „Wien bleibt Wien“ (wir Musiker nennen das „Trio“) wurde ebenfalls schon vor langer Zeit vom Volksmund textiert:
    „Dass du mich liebst, das weiß ich,
    auf deine Liebe sch… ich“ (oder „scheint der Mond“)
    Hierzu auch „Über das Volksvermögen“ von Peter Rühmkorf